Diakonie-Offenburg

Leid braucht kein Mitleid, sondern Mithilfe.



School goes Business

Im Nachbarschaftskreis Gewerbegebiet Rammersweier beteiligen wir uns an dem Projekt „SchoolGoesBusiness". Diese Initiative wird von 14 Firmen und der Agentur für Arbeit Offenburg unterstützt:

Ausgewählte Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, ein einjähriges Betriebspraktikum als Schulfach zu absolvieren.

Nähere Informationen erhalten Sie unter:
www.gewerbegebiet-rammersweier.de

 

Unsere Kooperation mit der Oberlinschule Kehl-Kork

Im Rahmen eines Projekts zwischen der Oberlinschule Kehl-Kork und der Sozialstation, haben zwei junge Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, einen kleinen Einblick ins Arbeitsleben zu bekommen.

Die jungen Erwachsenen stehen am Ende ihrer Schulzeit und der Übergang von der Schule in eine Werkstatt oder eine weitere Berufsvorbereitende Maßnahme steht an. Die Mitarbeit in der Sozialstation im Rahmen eines regelmäßigen Praktikums bietet ihnen die Möglichkeit mitzuhelfen und sich auszuprobieren.

So erlebt zum Beispiel Katharina (21 Jahre) durch wöchentliche Mitarbeit in den Räumen der Sozialstation, was es heißt in einem Büro zu arbeiten. Katharina arbeitet unter Mithilfe einer Praktikantin der Waldorfschule am Computer und erledigt dort kleine anfallende Arbeiten. Katharina ist von Geburt an körperbehindert und spricht mit Hilfe eines Sprachcomputers, eines „Talkers", der ihr auch als Tastatur am PC dient. Ein spezieller Joystick übernimmt die Funktion einer Maus. Katharina freut sich jede Woche auf ihre Arbeit und die netten Mitarbeiter der Sozialstation. Ihr Mitschüler Patrick ist 18 Jahre alt und hilft bei der Pflege und der Essensauslieferung. Er arbeitet gerne mit Menschen und erlebt nun, was es heißt lange auf den Beinen zu sein. Dadurch lässt er sich jedoch nicht abschrecken: sein Wunsch mit Menschen zu arbeiten hat sich noch gefestigt. Er beginnt im Sommer ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Altenpflegeheim.

 

Das Projekt Pflasterstube

Die Pflasterstube ist ein Projekt in Kooperation mit der Betroffeneninitiative Wohnungsloser, dem Ursulaheim und Bürgern der Stadt Offenburg. Gemeinsam mit unentgeltlich tätigen Ärzten kümmern wir uns hier um die medizinische Versorgung Obdachloser.

Die Pflasterstube wird ausschließlich über Spenden finanziert. Dieses Jahr hat das Projekt eine ganz besondere Unterstützung erfahren: Die Auszubildenden des Jahres 2008 der Sparkasse Offenburg/Ortenau haben die Initiative 6 Monate lang aktiv durch Spendengelder und Mitarbeit unterstützt.

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